"Verkaufe im Mai und geh weg."
Verkaufe im Mai und geh weg.
Tiefgehender Kontext
Die Dynamik von 'Sell in May' im Jahr 2026 ist das Ergebnis jahrzehntelanger statistischer Aufzeichnungen, die eine Outperformance der Monate November bis April belegen. GMS analysiert dieses Muster als 'Liquiditäts-Ebbe'. Die Sommermonate sind oft durch geringere Handelsvolumina und das Fehlen großer institutioneller Impulse geprägt, was die Märkte anfälliger für Volatilität macht. Bei GMS beobachten wir die 'Sommer-VIX-Anomalie' als primären Indikator: Wenn die Volatilität im Mai niedrig ist, neigen Marktteilnehmer dazu, sich in Sicherheit zu bringen. Die Besonderheit im Jahr 2026 ist jedoch die Modifikation des Spruchs durch '...but remember to come back in September'. Wir integrieren globale Urlaubskalender und die Rebalancing-Zyklen großer Pensionsfonds in unsere GMS-Modelle. In einer 24/7-Handelswelt, die von KI gesteuert wird, verliert die physische Abwesenheit von Händlern an Bedeutung, doch das psychologische Erbe führt oft zu einer 'selbsterfüllenden Prophezeiung'. GMS nutzt Saisonalitäts-Charts nicht als alleiniges Signal, sondern als Bestätigung für fundamentale Trendwenden.Die Ratsdebatte
“Geopolitische Krisen machen keine Sommerpause. Wir analysieren, wie die geringere Marktliquidität im Sommer die Auswirkungen von politischen Schocks verstärken kann. Ein 'Sell in May' kann auch eine präventive Maßnahme gegen die Unsicherheit während der diplomatisch oft ruhigeren Urlaubsmonate sein.”
“Wir korrelieren Saisonalitäts-Muster mit den fiskalischen Zyklen der USA. Da Steuererklärungen und Bonuszahlungen oft im ersten Quartal Liquidität in den Markt spülen, ist der Mai oft der Zeitpunkt der Liquiditäts-Sättigung. Wir nutzen Makro-Daten zur Validierung, ob das Jahr 2026 eine Ausnahme von der Regel darstellt.”
“Unsere Modelle nutzen Backtesting-Daten über 50 Jahre zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit eines 'Sommer-Slumps'. Wir haben festgestellt, dass die Regel in Wahljahren (wie 2026 in vielen Regionen) oft unzuverlässiger ist. Wir berechnen saisonal adjustierte Alpha-Faktoren.”
“Wir nutzen langfristige gleitende Durchschnitte (200-Tage-Linie), um zu sehen, ob der Markt stabil genug ist, um über den Sommer gehalten zu werden. Ein Bruch der Aufwärtstrends im Mai gilt uns als technisches Bestätigungssignal für die 'Sell in May'-These. Wir achten auf das Handelsvolumen bei Ausbrüchen.”
“Notenbanken orientieren sich an Daten, nicht an Kalendermonaten. Wir bewerten, ob geldpolitische Entscheidungen im Sommer das Saisonalitäts-Muster brechen können. Ein 'Sommer-Pivot' der Fed würde die 'Sell in May'-Theorie im Jahr 2026 komplett neutralisieren.”
“Technologie-Aktien folgen oft eigenen Zyklen (z.B. Vorferschul-Saison oder Tech-Konferenzen im Herbst). Wir beobachten eine Entkoppelung des Nasdaq von der klassischen 'Sell in May'-Regel, da Innovation nicht saisonabhängig ist. Dennoch beeinflusst die allgemeine Risikostimmung im Sommer auch den Tech-Sektor.”
"Sell in May and go away. (Seasonality)"
Verborgene Bedeutung
Verkaufe im Mai und geh weg.